Über einen ca.300 Meter langen Wellenbrecher gelangt man zu dem riesigen, hölzernen Gerüst, dem Wahrzeichen von Cuxhafen. Auch wenn die Kugelbarke nicht mehr als Navigations- und Orientierungspunkt gilt, ist sie eins der auffallendsten Gebäude nahe der Elbmündung. Sie liegt dort, wo die Elbe ins Meer fließt.
Damals war sie für die Stadt Hamburg von der Elbe ein wichtiger Punkt am Handelsweg. Für die Instandhaltung wurden damals viel Geldmittel investiert. Man war darauf angewiesen, dass auch Schiffer aus anderen Ländern
gefahrlosdie Elbe passieren konnten.
So passierte es, dass genau zwischen den Mündungen von Weser und Elbe – bereits etwa seit mitte des 14. Jahunderts ein relativ sicheres Netz an Schifffahrtsmarken existierte.
Nach einem nicht geglückten Versuch die Kugelbarke zu stärken, wurde sie nach einem schlimmen Sturms 1743 samt dem Erdreich am Ufer in die See gespült.
Es dauerte einige Zeit, bis die Kugelbarke die jetzige Gestalt bekam.
1867 gab es zweitweise zwei Baken, die fast nebeneinander standen: Später, im Deutsch-Französischen Krieg, wurde die Kugelbarke vorsichtshalber abgerissen, denn man wollte verhindern, dass die Kriegsschiffe des Gegners die hinter der Kugelbarke befindlichen Küstenstreifen unter Beschuss nehmen konnten.
Zum Ersten Weltkrieg wurde die Kugelbarke erneut abgerissen. 1924 hat man sie dann wieder aufgebaut. Das Ganze kostete damals ca. achttausend Mark! Allerdings wurde bei der Konstruktion einer Kugel gespart, der das Bauwerk ja seinen Namen verdankt. Dafür setzte man zwei runde Scheiben im Neunzig-Grad-Winkel zueinander auf den höchsten Punkt.
Die Kugelbarke
Fischadlerweg 9
27637 Nordholz OT Spieka-Neufeld